Zur Startseite (sollten Sie diese Seite ohne Menürahmen sehen, bitte hier klicken!)1986: Blockhausbrief Nr. 30

Inhalt:

Titelseite
Zum Geleit
Es strahlt so schön
Predigt über 1. Korinther 13

1. Juni 1986
Einführung des Ehepaares Tiedemann und Verabschiedung des Ehepaares von der Dovenmühle durch Bischoff Dr. Sievers
Rede Oberkirchenrat Friedrich Ristow
Rede Rolf von der Dovenmühle
Rede Chris Tiedemann
Kirche, wache doch einmal als Ganzes auf

40 Jahre Evangelisches Jugendheim
Arbeitsberichte des Blockhauses Ahlhorn
Von der Übernahme bis 1951
1952 bis 1954
1955 bis 1957
1958 bis 1960
1961 bis 1963
1964 bis 1967
1968 bis 1971
1972 bis 1975
1976 bis 1979
1980 bis 1985
Über Pflanzen und Blumen rund um das Blockhaus
Der erste Küchengarten
 
Die Blockhauskirche

Zum Geleit

Wir grüßen alle Blockhausfreunde recht herzlich!

Zum 30. Male Blockhausbrief!

Wie kam es eigentlich dazu, daß wir einmal im Jahr den Blockhausbrief an die Blockhausfreunde schicken?

Oberkirchenrat Dr. Hans Schmidt hatte im Mai 1956 zur Gründung "Kreis der Freunde Blockhaus Ahlhorn" aufgerufen.

Am 28. Juli 1956 feierten wir den zehnjährigen Geburtstag des Blockhauses. Anläßlich dieses Tages überreichten wir eine bescheidene Festschrift an die ersten Blockhausfreunde, die auch zu diesem Geburtstag gekommen waren.

Wir wollten auch weiterhin mit den neuen Blockhausfreunden in Verbindung bleiben. Dabei galt auch das Wort: "Geben ist seliger denn nehmen", denn bis jetzt waren wir nur die Nehmenden. Neunzehn Seiten waren in die Umschlagseite des ersten Blockhausbriefes eingeheftet. Wenn ich das erste Heft durchblättere, wird mir klar, daß sich die weiteren 29 Blockhausbriefe nicht wesentlich verändert haben. Auf der ersten Seite dieses Heftes luden wir unsere neuen Freunde zum ersten Treffen ein.

Oberkirchenrat Dr. Hans Schmidt sprach über den "Feierabend in unserer Zeit". Dieser Vortrag war der Anfang der Leitartikel - wie ich sie nenne - in den Blockhausbriefen. Wir fanden immer dafür neue Themen. Diese reichten vom "Sinn des Lebens" über "Wahrheit und Toleranz" bis zum "Versuch einer theologischen Interpretation des Ahlhorner Blockhausspruches" So bescheiden nannte Oberkirchenrat Dr. Hans Schmidt seinen letzten Beitrag. Nach seinem Tod schrieb erst Oberkirchenrat Höpken, dann Pastor Otto Bunnemann, jetzt Pastor Rüdiger Will den Leitartikel.

Die erste Nummer des Blockhausbriefes endete so: Wir möchten allen Gästen, die wir erwarten, den Wunsch unseres Bischofs von Oldenburg, Herrn Bischof Dr. D. Gerhard Jacobi, zurufen, mit dem er sein Geleitwort zur Zehnjahresfeier des Blockhauses abschloß:

"Wie in dem vergangenen Jahrzehnt, so mögen auch in den künftigen Jahren die Menschen, die das Blockhaus Ahlhorn aufsuchen, sich von der Stille umfangen und gerade in dieser Stille sich von dem Herrn Christus ansprechen lassen".

Die Leitartikel, die Predigten und weitere Beiträge in den Blockhausbriefen zeigen, daß wir dieses Geleitwort ernst nehmen.

Es lohnte sich auch, Naturbetrachtungen für den Blockhausbrief aufzuschreiben. Dabei werden kleine Geheimnisse der fast unberührten Landschaft gelüftet. Man ahnt gar nicht, was man hier alles erleben kann.

Mit der Rückschau schließt jedes Heft ab. Wer war wann und wie lange bei uns? Erich Trittin aus Bremen nennt die Rückschau auch "Passagierliste". Sie wird gern studiert. Wenn man dann seinen eigenen Namen sieht, freut man sich. Auch die Berichte der "Passagiere" liest man wohl gern.

Für mich sind diese Blockhausbriefe jedesmal ein Abenteuer gewesen. Es gelang nur, weil mir von allen Seiten geholfen wurde, und zwar mit lesenswerten Beiträgen, aber auch beim redaktionellen Teil.

Ich danke allen Geschäftsfreunden, daß sie immer bereitwillig Anzeigen für den neuen Brief hergaben, ohne mit geschäftlichen Vorteilen rechnen zu können.

Soviel über den Inhalt der bisherigen Blockhausbriefe.

In diesem Jahr war am 1. Juni die Einführung des neuen Heimleiterehepaares Chris und Inge Tiedemann und unsere Verabschiedung. Sicher wären wohl gern noch mehr Blockhausfreunde an diesem Sonntag gekommen.

Für die Zuhausegebliebenen haben wir die Predigt und die Einführung unseres Herrn Bischof Dr. Wilhelm Sievers und die Verabschiedung durch Herrn Oberkirchenrat Friedrich Ristow in diesem Heft abgedruckt. Meine Schlußworte und die Grußworte des neuen Heimleiters können Sie auch in diesem Heft nachlesen.

Trotz des regnerischen Wetters am 1. Juni war es ein schöner Nachmittag.

Wir danken für die wohltuenden Grußworte, für die Abschiedsgeschenke und für viele freundliche Abschiedsworte.

Am 28. Juli 1946, also vor 40 Jahren, wurde das "Evangelische Jugendheim Blockhaus Ahlhorn" eingeweiht. In einem Menschenleben sind 40 Jahre eine lange Zeit, sonst wohl nicht. Nun soll am 14. Dezember 1986 dieser Wiederkehr gedacht werden. Der Ev-luth. Oberkirchenrat lädt dazu ein. Wir würden uns freuen, wenn viele Blockhausfreunde an diesem Tag ins Blockhaus kämen.

Allen Spendern für das Jahr 1985 und seit 1956 sei herzlich gedankt. Vieles konnte nur mit den Spenden verwirklicht werden, das über den Etat nicht möglich war. Jetzt warten wir wohl alle, daß die Blockhauskirche eine Orgel bekommt, die sich dem Innenraum anpaßt.

Mit dem Blockhausbrief Nr. 30 verabschieden wir uns und wünschen, daß das Blockhaus unser aller Blockhaus bleibt.

Wir wünschen dem neuen Heimleiterehepaar Gottes Segen.

Fröhliche Weihnachten und ein gesegnetes Neues Jahr wünschen Ihnen von ganzem Herzen aus Großenkneten

Ihre Rolf und Isolde von der Dovenmühle


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