Zur Startseite (sollten Sie diese Seite ohne Menürahmen sehen, bitte hier klicken!)1985: Blockhausbrief Nummer 29

Inhalt:

Titel
Zum Geleit
Die Heide blüht wiedter
Vom Charakter der Begriffe
Gottesdienste im Blockhaus Teil 1
Gottesdienste im Blockhaus Teil 2
Gedanken zu Gottesdiensten in der Blockhauskirche
Das Marmorkreuz in der Blockhauskirche und andere Zeichen mahnen zu Frieden und Versöhnung
Edmund Haake, Schicksal eines Freundes
Eltern und Abendmahl
Liebe Chefin!
Ein später Liebesbrief
Blockhaus Ahlhorn - Ein Seemannstraum
Erinnerungen an das Blockhaus Ahlhorn
Blockhausgeschichten
Ahlhorner Teiche
"Betreten für Unbefugte verboten"
Die staatlichen Fischteichanlagen
Kurzbeiträge der Gäste aus der Zeit vom 3.1. bis 20.12.1984
 
Zeichnung Steg Helenensee
Liebe Chefin

Sie verlassen also das Blockhaus am Ende Ihres Berufslebens. Das läßt sich nun nicht ändern, aber schade ist es doch. Als ehemalige Praktikantin und Gast des Blockhauses über mehr als 25 Jahre darf ich mir wohl ein Urteil erlauben. Und das lautet: Sie haben das Blockhaus auf Ihre Weise geprägt und wir, die wir zu Gast waren, haben Ihren Stil gern und dankbar angenommen. Erst war es ab Februar 1974 ja nur die Buchhaltung, aber nicht lange danach auch schon die Ausbildung der hauswirtschaftlichen Lehrlinge, für die Sie verantwortlich waren. 1976 absolvierten Sie die Meisterprüfung in Hauswirtschaft - auch gewiß keine Kleinigkeit, sondern eine Ausbildung, die mit mancherlei Anstrengungen verbunden war.

Am 1.1.1982 übernahmen Sie von Ihrem Mann, der in den Ruhestand trat, die Gesamtleitung des Blockhauses Ahlhorn. Und im Juni 1984 hat Sie der Bundespräsident sogar mit einer Urkunde für Ihre beispielhaften Leistungen in der Berufsausbildung junger Menschen geehrt.

Das ist schon, wenn ich das so sagen darf, ein Weg des beruflichen Erfolges, der zumindest zufrieden stimmen darf.

Darüber hinaus, und das zu sagen, ist mir sehr wichtig, dürfen Sie für sich in Anspruch nehmen, der Gastlichkeit im Blockhaus Ahlhorn neue Akzente gegeben zu haben, Sie haben ein mich manchmal verblüffendes Gespür für die Bedürfnisse oder Probleme einzelner Gruppen oder Leiter gehabt. Und angenehm war es übrigens durchaus, daß es in diesen Jahren üblich war, daß man als Gruppenleiter technische Geräte u.a. erbitten konnte. Wir Banter können Ihnen und Ihren Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen gar nicht genug danken für die Unterstützung, die wir bei den "Abendmahlsseminaren" unserer Konfirmanden erfahren haben.

Wie werden Sie ihren "Ruhestand" nutzen? Wenn ich bitten dürfte: engagiert irgendwo unter Menschen, die Ihre Gaben zu schätzen wissen.

Alles Gute wünscht Ihnen und Ihrem Mann

Ihre Ursula Plote
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