Zur Startseite (sollten Sie diese Seite ohne Menürahmen sehen, bitte hier klicken!)1984: Blockhausbrief Nr. 28

Inhalt:

Titel
Zum Geleit
Gedanken zur Zeit - Gedanken eines Blockhausgastes
Predigt am 19.8.1984
Erinnerungen - Wiederannäherung an das Blockhaus
Predigt zu Lukas 19, 1-10
Psalm einer Pusteblume
Ein (letztes?) Wiedersehen mit Blockhaus Ahlhorn
Texte von "Kippenbergern"
Brief von H. Kiausch
Jahresablauf in der Teichwirtschaft
Ein Blick hinter die Kulissen
Kurzbeiträge der Gäste aus der Zeit vom 5.1.1983 bis 18.12.1983
Werdegang eines Chorsängers
 

Werdegang eines Chorsängers

Andrea Grote

Heute möchte ich Ihnen einmal von einer Gruppe erzählen, die schon seit vielen Jahren unsere Gemeinde erfreut. Gemeint ist die Ansgari-Kantorei mit ihrem Chorleiter Helmut Müller. Die Kantorei hat zur Zeit etwa 90 Mitglieder.

Für mich begann das Singen im Kinderchor. Ein Höhepunkt war es, wenn wir alljährlich bei den Altenfeiern in der Adventszeit sangen.

Danach kam ich in den Jugendchor, wo schon etwas mehr verlangt wurde. Die Anforderungen waren hoch. Man mußte schon einmal allein singen während der Chorstunde und wehe, die anderen lachten, dann konnte unser Chorleiter recht ungehalten werden,

1978 kam ich dann in die Kantorei, wo es zuerst ganz schön schwer war. Doch ich gewöhnte mich schnell ein in diese fröhliche Gemeinschaft. Die Kantorei hat es sich zur Aufgabe gemacht, jeden Monat eine Bachkantate zu Gehör zu bringen. Außerdem folgen meist noch zwei größere Konzerte im Jahr, die ein strenges Proben erforderlich machen. Dennoch haben wir auch Zeit für andere Dinge. Jedes Chorjahr beginnt mit einer Kohlfahrt, ihr folgt im Mai ein Chorfest und zu Pfingsten ein paar Tage im Blockhaus Ahlhorn.

Gerade Ahlhorn ist immer eine wunderschöne Zeit, Ich möchte Sie einmal gedanklich an der Fahrt teilhaben lassen.

Die Fahrt beginnt am Pfingstsonnabend. Vor "Wöbcken" in Hundsmühlen treffen sich gegen Mittag die Radfahrer, die über Tungeln. Lethe und durch die Sager Heide zum Blockhaus Ahlhorn gelangen. Für viele von uns ist Ahlhorn schon zu einem Zauberwort geworden.

Freizeit im Blockhaus, d.h. Ruderbootfahren, eine Nachtwanderung machen, gemütlich spazierengehen, spielen, klönen und natürlich singen. Pfingstsonntag beginnt mit einem Gottesdienst in der wunderschönen Kirche, den wir musikalisch gestalten. Danach folgt der traditionelle Spaziergang zum "Karpfen" einem Gasthaus in der Nähe. Pfingstmontag machen wir immer eine Schnitzeljagd durch die Ahlhorner Heide. Nach den Anfangsbuchstaben des Liedes "Geh aus mein Herz und suche Freud" beginnt dann die große Schatzsuche. Mit viel guter Laune, aber auch mit ein bißchen Wehmut. daß die schönen Tage schon vorbei sind, machen sich nachmittags zuerst die Radfahrer wieder auf den Weg. In Gedanken treuen wir uns schon auf das nächste Pfingsttreffen. Ahlhorn gibt uns immer wieder neuen Schwung für unsere Probenarbeit in der Kantorei Eversten.


    zurück zum Seitenanfang