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Zum GeleitAuch im Spätherbst umgibt uns hier ein Zauber. Das Herbstlaub wird abends von der untergehenden Sonne vergoldet; überall, wo man hinschaut, rosaroter Schleier. Auch das Wasser in den Teichen nimmt dann diese Farbe an. Wenn man abends um den Helenensee zum Blockhaus fährt, hat man wohl den Eindruck, man steuerte auf ein großes Schiff vor Anker zu. Die Decksbeleuchtung sind die Lampen im Park, und das Licht aus den Tagesräumen und Zimmern der Blockhäuser, die sich im Helenensee spiegeln, könnte uns an den Schein aus den Kabinen und Gesellschaftsräumen eines Passagierdampfers - wir nannten solche Schiffe früher Musikdampfer - erinnern. Denken Sie an meinen Vergleich, wenn Sie das nächste Mal abends ins Blockhaus fahren. Wir danken allen Freunden und Förderern für die Monatsbeiträge und Spenden. Mancher von ihnen ist seit 1956 mit dem Blockhaus verbunden, seitdem Oberkirchenrat Dr. H. Schmidt den Freundeskreis angeregt hatte. Ein Bauer aus Bissel hat uns Feldsteine für den Park geschenkt; sie bildeten das Seitenfundament eines alten Schafstalles, der leider abbrannte. Hans Raderschatt hatte den Schafstall fotografiert. (Sie finden ein Bild im Blockhausbrief Nr. 25.) Die Firma Gebrüder Rincker hat uns die Glocke für die Blockhauskirche hergerichtet, mit einem neuen Klöppel versehen und hat sie dann unter dem Kreuz auf der Kirche aufgehängt. Nun sind wir dabei, für eine kleine Orgel zu sammeln. Der Bildhauer Peter Lehmann aus Bissel wird noch zeichnerische Vorschläge machen; dadurch wird die Kirche für den einen oder anderen noch liebenswerter. Man könnte wirklich annehmen, die Kirche stände schon längere Zeit am See. Das schöne Schieferdach hat bereits Grünspan angesetzt, und die Anpflanzungen vor der Kirche und an den Ufern haben sich ganz der Landschaft angepaßt. Nach dem Gottesdienst, der sonntags um 9.30 Uhr beginnt, treffen sich die Leiter der einzelnen Gruppen und die Nachbarn mit dem Pastor im Kaminzimmer zu einer Tasse Kaffee. Da wird dann sehr freimütig über die Predigt gesprochen, und es werden Gedanken ausgetauscht, die alle bereichern. In diesem Heft geben wir wieder Berichte über die Anfänge des Ev. Jugendheimes weiter. Fast alle waren jung, als die damals ins Blockhaus fuhren. Umso mehr danken wir allen für ihre aufschlußreichen Berichte. Die Beiträge von Pastor Qualmann und Peter Lehmann und die Predigten von Pastor Jürgens und Birgit Klein regen zum Nachdenken an. Wenn ich an die Anfänge im Blockhaus denke, erinnere ich mich an einen Vorgang: Als mir die unvergessene Leiterin des Heideheimes in Ahlhorn, Schwester Martha Osterloh, einige kleine Kunstdrucke aus einem Heft von Velhagen & Klasing schenkte und ich sie dann bei Onken in Oldenburg einrahmen ließ, war ich damals der Meinung, daß ich es wohl nicht erleben würde, daß solche Kunstdrucke in Deutschland je hergestellt werden könnten. Was bringt uns aber die Zukunft? - Man sollte noch einmal den Bericht von Pastor Henoch im letzten Blockhausbrief auf Seite 33 lesen. Weihnachten wird es dann bei uns ganz still! Wir wünschen Ihnen aus Ihrem Blockhaus Ahlhorn ein frohes Weihnachtsfest und Frieden und Weisheit und Geduld im Neuen Jahr. Ihre |
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