Zur Startseite (sollten Sie diese Seite ohne Menürahmen sehen, bitte hier klicken!)1983: Blockhausbrief Nr. 27

Inhalt:

Titelseite
Zum Geleit
Zeit-Zeichen
Erläuterungen zum Gottesdienst am 25. September 1983
Zum Gottesdienst am 10. Juli 1983
"Der Moment, da die Liebe in die Welt kam"
Menschen im Evangelischen Jugendheim Blockhaus Ahlhorn
So kam ich ins Blockhaus
Mit Götz Maltusch in den ersten Nachkriegsjahren in Ahlhorn
Erinnerungen von Dorothea Orth
Frühe Erinnerungen an das Blockhaus Ahlhorn
Schöne Vergangenheit
Erinnerungen an Freizeit für Jungen im Januar 1947
Blockhaus Ahlhorn 1948
Unsere Freunde in Ahlhorn
Mädchenfreizeit im Blockhaus im Juli 1947
Masuren im Oldenburger Land
Erinnerungen an das Blockhaus aus dem Jahre 1947
Oldenburger Jugendkulturbund im Blockhaus
Erinnerungen an das Blockhaus
Erinnerungen nach 35 Jahren
Singefreizeit im Blockhaus Ahlhorn 24./25. April 1948
Die Schwalben im Blockhaus
Liebe Blockhäusler - Weihnachtsgrüße einer Praktikantin
Kurzbeiträge der Gäste zwischen dem 1. Januar 19 und 31. Dezember 1983
 

Oldenburger Jugendkulturbund im Blockhaus

Prof. Dr. Renate Riemeck

"Den ‚Oldenburger Jugendkulturbund' habe ich 1947 ins Leben gerufen. Sein Name hatte nichts mit dem ‚Demokratischen Kulturbund' (in der DDR) zu tun, sondern mit dem Begriff ‚Jugendkultur', den ich aus der Reformpädagogik (Landerziehungsheime usw.) übernahm. Damals gab es viele Flüchtlinge unter den Schülern und Schülerinnen der Oberstufe.

Ich war Studienassessorin an der Oldenburger Cäcilienschule, seit 1948 aber Dozentin an der Pädagogischen Hochschule. Wir hörten vom Blockhaus Ahlhorn und waren als Gruppe manchmal dort, zweimal im Sommer (mit schrecklich vielen Mücken!), aber herrlichen Abenden.

Das Blockhaus war eine gute Sache, - nette, freundliche Verwalter, eine Jugendherbergsatmosphäre ohne Drill, aber von großer Bescheidenheit, wie es damals üblich war. Man konnte dort fröhlich sein, musizieren, spielen, singen - und den oft sehr, sehr grauen Alltag vergessen, der für viele aus dem ‚OTKB' (so nannte man uns) von den Sorgen der ‚Heimatvertriebenen' und ‚Ausgebombten' belastet war. In Oldenburg gab es damals zahlreiche ‚Neuzugewanderte' - und es war gar nicht so einfach, eine Gruppe zu bilden, in der ‚einer des anderen Last' trug. Die Wochenendaufenthalte im gastfreundlichen Blockhaus haben zu solcher Gruppenbildung viel beigetragen."

- Frau Professor Dr. Renate Riemeck übergab uns damals viele Bücher. Sie liegen jetzt noch in den Bücherecken der Tagesräume aus. -


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