Küchenpersonal um 1950 beim Kartoffelschälen auf der Terrasse hinter der Küche
mit Rolf von der Dovenmühles Tochter Annette
Erinnerung
Dorothea Orth
Dorothea Orth, geb. Seeck, war schon im Herbst 1946 mit Jugendgruppen, die Frau Maurischat leitete, im Blockhaus.
Die Jungenburg war damals nur ein Raum. Es waren 25 - 30 Feldbetten zum Schlafen aufgestellt. Nachts krachten häufig die Betten zusammen.
Das Herzhäuschen war außerhalb des Hauses, deshalb waren nachts nur "Gesellschaftswanderungen", wobei die Leiterin fast immer beteiligt wurde und deshalb wenig Schlaf bekam. Waschen und Zähneputzen war am See, weil noch keine Wasserleitung gelegt war.
Abends hatten wir wenig oder gar kein Licht - Stromsperren -, so daß viel Phantasie nötig war, die Abende zu gestalten.
Es wurden sehr viele Geschichten erzählt. - Alle rückten ganz dicht aneinander.
Selbstverständlich waren an jedem Tag Bibelarbeit, viel Singen und Gesellschaftsspiele.
Wir halfen beim Kartoffelschälen, in der Küche und wuschen das Geschirr ab, das wir mitbrachten.
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