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Zum GeleitIn jedem Jahr ist die Zeit, in der wir den Blockhausbrief zusammenstellen, eine Zeit des Rückblicks und des Nachdenkens darüber, was gewesen ist und was wichtig war. Daran zu erinnern, in Bericht und Bild einiges festzuhalten, soll die Aufgabe dieses Heftes sein. Wenn dadurch bei Ihnen eigene Erinnerungen geweckt werden, Erfahrungen und Erlebnisse, die mit Tagen im Blockhaus verbunden sind, so kann dieses Heft vielleicht eine Brücke schlagen. Wir wünschen uns sehr, daß der Blockhausbrief diese Aufgabe erfüllen möge. Denn dem soll ja das Blockhaus dienen, Menschen das Angebot zu machen, ein wenig außerhalb des Alltags die verschiedenen, manchmal verschütteten Möglichkeiten ihres Menschseins neu zu entdecken, in der Besinnung, im Gespräch, in der Gemeinschaft oder in der Einsamkeit, in der Natur, in der Musik, im Gebet. Zum Menschsein gehören für den Christen die Besinnung auf den Weg Gottes mit und zu ihm ebenso wie die Vielfältigkeit der Ausdrucksweisen seines Glaubens. Deshalb ist die Kirche im Blockhaus Ahlhorn, die wir in diesem Jahr eingeweiht haben, nicht nur ein Gebäude neben den anderen. Dieses Heft gibt den Einweihungsfeierlichkeiten einen großen Raum. Wer keine Gelegenheit hatte, zur Einweihung der Kirche zu kommen, ist herzlich eingeladen, an jedem Sonntag, um 9.30 Uhr am Gottesdienst teilzunehmen. Wir hoffen, im nächsten Jahr für die Kirche eine kleine Orgel anschaffen und neben der Kirche einen Glockenturm errichten zu können. Der Blockhausbrief ist nun zugleich eine gute Gelegenheit, den vielen Freunden und Förderern des Blockhauses Dank zu sagen für die Monatsbeiträge und Spenden. Wir verstehen diese Beiträge auch als einen Ausdruck der Verbundenheit mit dem Haus und der Arbeit, die hier geschieht. Beides hilft uns sehr, das Geld und die Gewißheit, daß sich viele Menschen verantwortlich wissen dafür, wie dieser Ort der Begegnung ausgestaltet wird. Deshalb sei hier aufgeführt, wofür wir dieses Geld verwendet haben:
Vielleicht ist es nicht zufällig, daß wir in einer Zeit, in der, sicherlich aus unterschiedlichen Motiven, viel über Umkehr nachgedacht wird, in diesem Heft erste Beiträge über die Anfänge des Ev. Jugendheimes (ab 28. August 1946) abdrucken. Herzlichen Dank all den Zeugen dieser Jahre, die auf unsere Bitte hin mit Berichten geantwortet haben. Wir wollen im nächsten Heft weitere Beiträge abdrucken und bitten alle, die dazu beitragen können, diese Zeit wieder lebendig werden zu lassen, um Mithilfe. Die zum Teil sehr persönlichen Erzählungen können, so meinen wir, uns anregen, neu darüber nachzudenken, was zum Leben wichtig ist. Wer es noch nicht weiß, dem sei hiermit offiziell mitgeteilt, daß der Oberkirchenrat mit dem 1. Januar 1982 Frau Isolde von der Dovenmühle mit der Leitung des Blockhauses beauftragt hat. Es wünschen Ihnen aus Ihrem Blockhaus Ahlhorn" ein frohes Weihnachtsfest und ein gesegnetes neues Jahr Ihre Isolde und Rolf von der Dovenmühle |
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