Zur Startseite (sollten Sie diese Seite ohne Menürahmen sehen, bitte hier klicken!)1980: Blockhausbrief Nummer 24

Inhalt:

Titel
Zum Geleit
Wer kennt sie noch?
Gott will, daß allen Menschen geholfen wird
Predigt im Blockhaus Ahlhorn
Erinnerungen an Ahlhorner Begegnungen - Gespräche der Sozialpartner im Rahmen der Ev. Akademie
Heiter / besinnliche Erinnerungen an Studenten und Vikarsrüstzeiten von 1949 - 1955
Erinnerungen an Blockhaus Ahlhorn
Blockhaus-Pädagogik...
Vikare und Studenten im Blockhaus
Zauberwort Ahlhorn
Dank an Herrn Forstmeister W. Hulverscheidt
Blockhaus-Lied
Sind die Wachen aufgestellt . . .
Kurzbeiträge der Gäste aus der Zeit vom 1.1.1979 bis 16.12.1979
 

Zum Geleit

Wenn Ihnen der Briefträger den 24. Blockhausbrief bringt, steht die Blockhausinsel in voller Blüte: die weitausladenden, großen Rhododendren - nannten die alten Oldenburger sie nicht Alpenrosen? - blühen in vielen Farben, die Azaleen am Ufer der beiden Teiche, die das Blockhaus umgeben, leuchten in gelbroten Farbtupfern, und die Japanischen Kirschen blühen verschwenderisch. Im Bauerngarten und vor der Jungenburg können Sie sich über die farbigen Lupinen, Fingerhüte und Ziersträucher freuen.

Kommen Sie doch einfach mal her, um sich die Pracht anzuschauen. Gern lade ich Sie auch zu einer Bootsfahrt ein. Wenn Sie über Nacht bleiben möchten, unterbricht nur die Stille das Quaken der Frösche.

Im Berichtsjahr kamen 13 015 Gäste an 42940 Verpflegungstagen hierher. Man mußte auch in diesem Jahr oft zusammenrücken, so viele Gruppen meldeten sich an. Wir konnten einfach nicht absagen; das war mit viel Arbeit verbunden, wenn oft in wenigen Stunden die Zimmer und Tagesräume hergerichtet werden mußten. Allen Mitarbeitern sind wir für den treuen und selbstlosen Einsatz dankbar.

Ich danke auch allen Freunden für die Mithilfe bei der weiteren Ausgestaltung des Hauses: Im Blockhaussaal steht jetzt ein neues Klavier. Die musischen Gruppen begrüßen dieses sehr. Noch mehr Bücher stehen in den Regalen, Zeitschriften und Zeitungen liegen aus. Wenn die Jungen und Mädchen hier ankommen, laufen sie gleich zum Bootsanleger zu den acht fahrbereiten Booten. Den Winter über setzen wir sie instand. Bessere Geräte und Werkzeuge, die die Bootsreparatur erleichtern, haben wir durch Ihre Hilfe anschaffen können. Es ist schwer, alles aufzuzählen, wofür wir die Beiträge und Spenden verwenden. Sie helfen uns, damit sich alle im Haus immer wohler fühlen.

Die Bartning-Kirche aus Steinfeld (Südoldenburg) bauen wir hier im Laufe des Jahres wieder auf. Sie werden sich sicher freuen, wenn wir die Kirche würdig und einladend ausgestalten. Es ist wohl richtig, wenn wir die Beiträge des Freundeskreises auch hierfür mit verwenden.

Seit Oktober 1979 laden wir wieder am Sonntagmorgen alle Gäste zum Gottesdienst ein. In der Einladung dazu steht: "Die Atmosphäre des Hauses und seiner Umgebung kann, so meinen wir, die Bereitschaft vieler Menschen zum Hören und Nachdenken fördern. Nicht unwichtig ist uns zudem, daß sich im Angebot des Gottesdienstes auch der kirchliche Charakter des Hauses ausdrücken kann."

Der Leitartikel des Blockhausbriefes stammt wieder von Oberkirchenrat Höpken. Freunde des Blockhauses berichten über den Verlauf und die Erfahrungen früherer Rüstzeiten und Tagungen. Ich danke allen dafür.

Ahlhorn, im Juni 1980

Ihre Heimeltern
Isolde und Rolf von der Dovenmühle

    zurück zum Seitenanfang