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Vikare und Studenten im BlockhausR. Schäfer Im Jahre 1978 trafen sich die Oldenburger Theologiestudenten und Vikare zweimal mit dem Ausbildungsreferenten der Kirche: vom 8. bis 10. März und vom 12. bis 14. September.
Die Frühjahrstagung zählte etwa 25 Teilnehmer. Als Thema war vorgeschlagen worden "Kirche und Theologiestudium". Die Themenwahl war teils ein Informationsbedürfnis, teils auch in der abwartenden Haltung der Studenten gegen das Kirchenregiment begründet, denn für den Theologiestudenten ist es nicht einfach, in den Erwartungen der Kirche oder gar der Kirchenleitung immer etwas Sinnvolles zu sehen. Wie es bei den Gesprächen mit Studenten oft geschieht, drängte sich aber ein ganz anderes Thema in den Vordergrund: Was empfange ich aus der Bibel, mit der ich wissenschaftlich umgehe, für meinen persönlichen Glauben? Dieses Thema beherrschte dann auch den Hauptteil der Tagung. Für den Herbst nahmen sich die Studenten und Vikare das Thema "Persönliche Frömmigkeitsformen" vor. Vielleicht schreckte die Formulierung manche Interessenten ab - bei den mehr politisch engagierten Studenten ist dies anzunehmen. Etwa 18 Teilnehmer waren erschienen. Der Tag wurde durch das Stundengebet strukturiert - eingeübt von Pastor Dr. Schulze aus Westerstede, der als Leiter des Gemeindepraktikums der Vikare regelmäßig an der Tagung mitwirkt. An den verschiedenen Bibelarbeiten, Gruppen- und Plenargesprächen nahmen auch hie und da für einen halben Tag Bischof D. Harms und andere Mitglieder der Kirchenleitung teil. Bei der vergrößerten Anzahl der Theologiestudenten, die auf der Oldenburger Liste stehen, erfüllt die Blockhaus-Freizeit eine immer wichtiger werdende Aufgabe: den Aufbau von Beziehungen zwischen Studenten, Vikaren, Ausbildern und Kirchenleitung. Das Blockhaus bietet dafür einen Rahmen, den man sich nicht besser vorstellen kann. |
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