Zur Startseite (sollten Sie diese Seite ohne Menürahmen sehen, bitte hier klicken!)1979: Blockhausbrief Nummer 23

Inhalt:

Titel
Zum Geleit
Erhört Gott mein Gebet?
Das ist im Blockhaus Ahlhorn möglich!
Vikare und Studenten im Blockhaus
Begegnungsstätte Kirche - Schule
Gedankensplitter eines Militärpfarrers
Warum soll ich zum Konfirmandenunterricht gehen?
Barsbütteler Tänze
Besondere Beobachtungen in Ahlhorn und im Gebiet der Ahlhorner Fischteiche... (Ornithologie)
Vorkommen der Schell- und Reiherenten im Gebiet der Ahlhorner Fischteiche...
Die Amphibien der Ahlhorner Fischteiche
Kurzbeiträge der Gäste aus der Zeit vom 1.1.1978 bis 31.12.1978
Textentwurf für einen Blockhausprospekt
 

Vorkommen der Schell- und Reiherenten im Gebiet der Ahlhorner Fischteiche im Jahre 1978

Von Hermann Pichler und Hubert Fenske, 2907 Großenkneten I



Reiherente (Axthya fuligula)


1978
Höchstzahl der Reiherenten: 56 Erpel und 39 Enten
Bruten: 5
Juv noch nicht flugfähig: 28 (Juv) = Jungvögel
Verlust: 0
Juv flugfähig: 28

Bei den Reiherenten war bei den Weibchen ein geringer Rückgang und bei den Jungvögeln ein kleiner Zugang zu verzeichnen gegenüber dem Jahr 1977. Der Bestand scheint sich dem Biotop gegenüber zu stabilisieren. Störungen treten hier beim Brutgeschäft der Reiherente wohl in erster Linie durch den Menschen und seinen Begleiter Hund auf. Wie am Großen und Kleinen Dianasee führen die Wanderwege zu nahe an den Teichen vorbei. Am Großen Dianasee ging so ein Reiherentengelege (10 Eier) verloren. An den Wochenenden bei starkem Publikumsverkehr kommen durch die Rundwege die Schell- und Reiherenten oft in Bedrängnis; sei es beim Brüten oder Führen von Küken. Die Ausweichmöglichkeit ist bei diesen kleinen Wasserflächen stark eingeengt.



Schellente (Bucephala clangula)


1978
Höchstzahl der Schellenten: 13 Erpel und 12 Enten
Bruten:3
Juv noch nicht flugfähig: 11
Verlust: 0
Juv flugfähig: 11

In diesem Jahr war festzustellen, daß der größte Teil der Schellenten sich im südlichen Teil des Teichgebietes (Dianasee, Rüdersee, Feldmühlenteich) aufhielt. Dieses Verhalten kann durch die massiv durchgeführten Aufforstungsarbeiten hervorgerufen worden sein.

Die drei Bruten fanden in den Gebieten Teich 31, Großer Dianasee und Talsperre statt.

Die Zahl der Schellenten nahm gegenüber 1977 bei Alt- und Jungvögeln zu.

Die Kontrolle der Schellenten-Nisthöhlen im Herbst 1978 ergab, daß:
  1. In 11 Nisthöhlen Bruten oder Brutversuche der Schellenten stattgefunden haben.
  2. In 5 Nisthöhlen Bruten oder Brutversuche der Hohltaube stattfanden.
  3. In 3 Nisthöhlen der Trauerschnäpper gebrütet hat.
  4. In 2 Nisthöhlen Meisen gebrütet haben.
  5. In 2 Nisthöhlen eine Amsel ihr Brutgeschäft erledigt hat.
  6. Sechs Nisthöhlen durch den Waldkauz als Brut- oder Aufenthaltsort benutzt wurden.
  7. In drei Nisthöhlen Nistmaterial war, das nicht einwandfrei identifiziert werden konnte.
  8. 10 Nisthöhlen nicht benutzt worden waren.
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