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Das ist im Blockhaus Ahlhorn möglich!Edgar Hanselka Sonntag, 30. 7. 1978. Gottesdienst im Blockhaussaal. Mehr als 100 Personen sind hier beieinander: Ferienkinder aus dem Landkreis, Konfirmanden aus Berne, Gehörlose aus dem Kreis Leer, zwei Gruppen von geistig und körperlich behinderten Kindern und Jugendlichen. Mühselige und Beladene. Und solche, die zum ersten Mal mit behinderten Menschen zusammen sind. Wie kann man diese grundverschiedenen Gruppen ansprechen? Ein Helfer zeigt Dias, die den Predigttext darstellen. Eine gehörlose Frau spricht das Gebet, mit ungewohnter Lautfärbung, aber klar verständlich. Die Predigt ist schlicht, in kurzen Sätzen. Der Pastor begleitet das Wort mit Gesten, die seine taubstummen Gemeindeglieder verstehen; Aber auch die geistig Behinderten fühlen sich angesprochen und im Abendmahl mit hineingenommen, wie sie es bei ihrer Konfirmation gelernt und erfahren haben. Die "Gesunden" bringen ihre Gabe des Singens mit ein und führen nachher untereinander Gespräche, wie "Das hätten wir nie vermutet, daß behinderte Menschen so aufgeschlossen, so fröhlich sein können!" Und so voll schlichten Vertrauens, möchte ich hinzufügen. Sie wissen sich von Jesus angenommen, dessen Namen sie so zeigen: Fingerspitzen gegen die beiden Handflächen. Gestorben am Kreuz - für mich. Machen wir es doch wie der Zöllner Zachäus in der Bibel: Steigen wir herunter vom Baum (des Großseinwollens, der eigenen Begierden, Hoffnungen, Wünsche, Ziele). Nehmen wir Jesus auf und vertrauen wir uns ihm an. Er macht alles neu. |
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