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Nach dem SturmJ. Steffens Die ersten drei Jahre nach dem verheerenden Sturm vom 13. November 1972, der den Wald in der Revierförsterei Lethetal, in der auch das Blockhaus liegt, beinahe total zerstörte, sind ins Land gezogen. Diese Zeit war für die Forstverwaltung von der Aufarbeitung und Vermarktung des Sturmholzes gekennzeichnet. Parallel dazu liefen die Vorarbeiten für die Wiederaufforstung, die schon in den Jahren 1974 und 1975 begonnen wurde, in der Zukunft jedoch Schwerpunkt forstlicher Tätigkeit sein wird. Die Aufgabe besteht in der Herstellung eines Waldzustandes, der sowohl die dauernde Bedarfsbefriedigung der Volkswirtschaft mit Holz und anderen Walderzeugnissen, als auch die stetige Schutzwirkung auf Klima, Boden, Wasser und Luft, Pflanzen und Tiere sowie die allgemeine Erholung im Walde gewährleistet. Das bedeutet: Ziel 1: Dauernde Bedarfsbefriedigung der Volkswirtschaft mit Holz und anderen Walderzeugnissen. Ziel 2: Schutzwirkung Ziel 3: Erholung Ziele 1 - 3 stellen keine Folge der Wertigkeit dar, sondern stehen gleichrangig nebeneinander. Die zukünftige Verteilung der Holzarten wird etwa folgendes Bild zeigen (Zielvorstellung für den Wuchsbezirk Ems-Hase-Hunte-Geest, in der auch die Revierförsterei Lethetal liegt): Douglasie 30% Kiefer 30% Traubeneiche 20%, 10% der Fläche als Hauptbaumart ggf. Stieleiche 10% in Mischung mit anderen Holzarten Buche Der vor dem Sturm vorhandene hohe Kiefernanteil von 70 - 80% wird also ganz erheblich zurückgehen, da die Funktion der Kiefer, nämlich auf dem ehemaligen Heide- und Dünengelände als Pionierbaumart zu dienen, innerhalb der ersten Waldgenerationen erfüllt ist und nun anspruchsvollere Holzarten wie z. B. Douglasie und z. T. Eiche angebaut werden können. Bisherige Aufforstungsmaßnahmen:
1974 23 ha Neuaufforstung,
überwiegend Douglasie/Fichtenmischbestände
1975 85 ha Neuaufforstung,
davon 46% Douglasie/Roterle,
12% Japanische Lärche,
8% Roteiche,
5% Kiefer,
4% Fichte
Für das Jahr 1976 sind geplant: ca 100 ha Neuaufforstung, davon 37% Douglasie 5,5% Küstentanne 5% Japanische Lärche 30% Kiefer 6 % Strobe 12% Eiche 1% Roteiche 3,5% Pappel/Weide als Hauptbaumart und z. T. in Mischung mit anderen Holzarten. Die Aufforstungen sollen voraussichtlich bis zum Jahre 1980 beendet sein, die endgültige Sicherung der Kulturen wird jedoch noch einen sehr viel längeren Zeitraum in Anspruch nehmen. |
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