Kurzbeiträge der Gäste zwischen
dem 27.11.1971 und dem 10.11.1972
Förderseminar, Brig. 31, Oldenburg / Major Kalusch
(40 Teiln., 6.12-10.12.)
Die galizischen Spiegelkarpfen mit den kleinen Köpfen und den großen Körpern - wie der Heimleiter sie bei seiner Begrüßung beschrieb - waren aus den Teichen verschwunden - ebenso das Wasser.
Die feucht-grauen Wintertage in der Woche vom 6.-10. Dezember 1971 drückten auf die Stimmung der sonst so lieblichen Wald- und Wasserlandschaft. Eines morgens zerrissen schrille Schreie die Ruhe - ein Schwein wurde geschlachtet.
Der weiß-graue "Langhaarteppich" (Hund) war auch nicht besonders guter Laune, als er den Versuch einiger Kameraden, das Heim gegen 05:00 Uhr unbemerkt zu erreichen, vereitelte. Unsere Stimmung jedoch - die Stimmung von 40 Bundeswehrsoldaten - die hier an einem Seminar mit Themen der Inneren Führung teilnahmen, konnte nicht getrübt werden. Es sind eben die Kleinigkeiten des täglichen Lebens, auf die es ankommt: Essen, Schlafen, Wohnen, Entspannen, sich in gelöster Atmosphäre zu bilden und zu unterhalten. Alles das konnten wir hier und wir sind dafür dankbar. Mit gutem Grund wünschen wir dem Blockhaus Ahlhorn und seiner reizenden Besatzung (wir können uns da ein Urteil erlauben) allzeit Gute Fahrt.
Soldatenfamilienrüstzeit, Jever / P. Friedrich
(45 Teiln., 21.1.-23.1.)
Wer einmal auf einer Familien-Wochenend-Rüstzeit oder auf einer viertägigen Soldatenrüstzeit in Ahlhorn gewesen war, der kommt gerne wieder. Das liegt nicht nur an der schönen Umgebung, am guten Essen, an der vortrefflichen Bedienung und Unterbringung, sondern auch an der guten Organisation der Leitung - aber nicht zuletzt an der vielfältigen Gebäudeaufteilung. Dadurch können die Teilnehmer der Rüstzeit, ob jung oder alt, frei und ungezwungen vielen Sonderwünschen nachgehen, ohne sich gegenseitig zu behindern. Auf diese Weise kann das Blockhaus Ahlhorn wegweisend sein für künftige Freizeitarbeit der Kirche, gerade der Kirche unter den Soldaten. Zu wünschen ist, daß dieser Ort weiterhin den Gesichtspunkten für Soldatenrüstzeiten dienen kann, wie sie jedem Programm zugrunde liegen:
a) Möglichkeiten schöpferischer Freizeitgestaltung
b) Lebenstragen innerhalb einer Gemeinschaft
c) Biblische Texte - neu befragt, neu entdeckt.
P. Friedrich - Jever - 1972
Förderseminar, Brig. 31, Oldenburg / Hptm. Finger
(39 Teiln., 1.3.- 3.3.)
Die Panzerjägerkompanie 310 führte vom 1.3. - 3.3.1972 im Rahmen das Unteroffizierlehrganges Truppe (mit Teilnehmern der PzJgKp'n 320, 330 und 210) ein Förderseminar mit dem Thema "Der Unteroffizier als Erzieher und Ausbilder" durch.
Ein umfangreicher Themenkreis, angefangen von der Rechtsstellung des Vorgesetzten, über Probleme der Menschenführung, Erziehung unter besonderer Berücksichtigung eines Vertrauensverhältnisses zwischen Vorgesetzten und Untergebenen, Behandlung schwieriger Untergebener durch den jungen Vorgesetzten, bis hin zu praktischen Beispielen bei der Anwendung erzieherischer Maßnahmen wurde durch Vorträge zur Diskussion gestellt und im Rahmen der Gruppenselbstarbeit erarbeitet.
Die Vortragenden, Prof. Wetterling von der PH Osnabrück, Pfarrar Mechau, Leiter der VHS Rastede, Oberst Freiherr von Berlepsch, Kommandeur der Brigadeeinheiten Major Breuer, Hauptmann Finger und Olt Mülchen konnten in den auf die Vorträge folgenden Diskussionen noch viele Sachfragen klären. Die Teilnehmer dieser Veranstaltung waren einstimmig dar Meinung, daß das dreitägige Förderseminar nur eine Grundlage ist, die des Aufbaus bedarf. Anlaß zu dieser Meinung gab neben den ausgezeichneten Vorträgen der Referenten nicht zuletzt die Unterbringung im Blockhaus Ahlhorn, die erst die Voraussetzung für eine effektive geistige Arbeit geschaffen hat.
Olt Mülchen
Oberschüler, Nordenham / P. Gerdes
(23 Teiln., 23.2.-26.3.)
Zum vierten Mal unternahm ein Religionskurs des Gymnasiums Nordenham (Klasse 12 und 13) eine Arbeitstagung im Blockhaus. Die Erfahrung war eigentlich immer gleich gut: was wir in der Schule in der Kürze von 45 Minuten pro Schulstunde und 38 Schulstunden pro Halbjahr nicht erreichten, fiel uns hier im Blockhaus in 4 - 4 1/2 Tagen durch das gemeinsame Leben und Arbeiten in 4 Gruppen und dem Plenum fast in den Schoß. Die Gruppen arbeiten dabei völlig selbständig und es überrascht immer wieder, mit welcher Freude und welchem Einsatz jede Gruppe ihren Beitrag anpackt und für den ganzen Kurs fruchtbar macht.
Dieses Mal beschäftigte uns das Thema "Frieden". Welche Modelle bietet die Forschung, um dauerhaften Freiden zu ermöglichen? Was muß in unserer Umwelt bedacht werden, um Friedlosigkeit zu überwinden und soziale Gerechtigkeit zu verwirklichen? Kriterien wie: personale und strukturelle Gewalt, symmetrischer und asymmetrischer Konflikt, assoziative und disassoziative Verhaltensweisen negativer und positiver Frieden, haben uns auf der Suche nach einer Antwort geholfen.
Anton-Günter Gerdes
Ev. Akademie, Oldenburg / Herr Walk
(38 Teiln., 14. 4.-16. 4.)
"Informationstagung für Primaner"
- Studienberatung, Information über Hochschulpolitik -
Über 90 % der Abiturienten wollen studieren. Auch sie stehen vor der wichtigen Entscheidung, die Richtung ihres Studiums zu wählen. Über die Universitäten wird in den Massenmedien nur in Schreckensbildern berichtet. Für einen Außenstehenden ist die Situation kaum noch zu durchschauen. Wir möchten mit dieser Tagung einen kleinen Beitrag leisten zur besseren Orientierung sowohl in der Wahl der Studienfächer als auch in der hochschulpolitischen Lage.
L.-H. Walk
Aus dem Programm:
Uni 72 - Lernfabrik oder rote Kaderschmiede?
- Gespräch über die hochschulpolitische Situation 1972 mit Dozenten, Assistenten und Studenten -
Was soll ich studieren? - Einführende Information durch Studenten in folgende Fachbereiche:
Pädagogik - Wirtschaftswissenschaften - Naturwissenschaften - Soziologie, Psychologie - Medizin - Philologie - Ingenieurwissenschaften
Was wollen die Studentenverbände?
- Gruppenarbeit zu Papieren und Stellungnahme der Hochschulgruppen -
Beat, Protest - Nonsens
- Ein Abend zum Weiterdiskutieren, zum Entspannen, zum Politisieren, zum Kennenlernen und, und, und... Der Abend steht zur Entfaltung von Kreativität und Eigen-Aktivität zur Verfügung -
Und was danach?
- Junge Berufstätige berichten über ihre Erfahrungen nach dem Studium -
Jugendwaldeinsatz, FA Ahlhorn / Herr Smit
(26 Teiln., 24.4.- 6.5.)
An das
Staatliche Forstamt Ahlhorn
4597 Ahlhorn
Betr.: Bericht über den Jugendwaldeinsatz vom 24.4. - 6.5.1972
In der Zeit vom 24.4. - 6.5.1972 habe ich mit den Jungen und Mädchen meiner 8. Klasse einen Waldeinsatz im Jugendwaldheim Ahlhorn durchgeführt. Es ist das erste Mal, daß ich mit einer Schulklasse an einem Waldeinsatz teilnehmen konnte. Daher war ich nicht in der Lage, bei der Vorbereitung und Durchführung des diesjährigen Vorhabens auf frühere Erfahrungen zurückzugreifen.
1. Sinn und formales Ziel des Jugendwaldeinsatzes decken sich nach meiner Meinung mit Zweck und Aufgabe der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Landesverband Niedersachsen e. V., wie sie im § 2 der Satzung, besonders im Absatz c, genannt werden: ". . . die Öffentlichkeit und insbesondere die Jugend für eine verständnisvolle Einstellung zum Wald und zu seiner Pflege zu gewinnen."
Nach meiner Meinung kann diese Aufgabe mit dem durchgeführten Waldeinsatz trotz mehr oder weniger großer Unkenntnis zu Beginn als gelöst betrachtet werden; denn es ist zu bedenken, daß durch diese erste originale Begegnung der verhältnismäßig jungen Schülerinnen und Schüler mit den Problemen des Waldes eine positive und aufnahmebereite Grundeinstellung geschaffen worden ist, die sich jetzt weiter im Sinne des Natur- und Landschaftsschutzes entwickeln kann und wird. Die Gesamtschau des Naturschutzes und der Landschaftspflege ist für die Schüler möglicherweise wichtiger als das komplizierte Einzelwissen über biologische Vorgänge und Zusammenhänge in der Pflanzen- und Tierwelt, obwohl diese auch nicht vernachlässigt werden sollten.
2. Den hier durchgeführten Waldeinsatz betrachte ich auch unter dem Aspekt der Lebenshilfe für diese jungen Menschen: Das gelernte Sachwissen über die "Lebensgemeinschaft Wald" und den Rohstoff Holz schafft die Voraussetzung zum besseren Erkennen der Probleme und vielleicht auch die "Neugier" zum tieferen Eindringen in die angesprochenen Sachverhalte. Mehr Kennenlernen und Wissen fuhren zum Verstehen und damit zum notwendigen Erfolgsgefühl.
Die praktische Tätigkeit im Walde und der längere Aufenthalt in unmittelbarem Kontakt sichern erlebnishafte Erfahrung von sehr großer Dauer und tiefer Prägung. Das hier gesammelte Wissen möchte ich mit meiner Klasse im kommenden Unterricht noch vertiefen.
3. Der Jugendwaldeinsatz war ein Teil praktizierter Arbeitslehre: Frühes Aufstehen, Arbeiten in vorgeschriebenen Zeitabschnitten, in der sozialen Gruppe und unter echten Arbeitsbedingungen schaffen eine Atmosphäre, die wohl bei den meisten Schülern den zukünftigen Wechsel von der Schule in die Berufs- und Arbeitswelt erleichtern hilft. Nun einige Erkenntnisse, die sich beispielsweise bilden könnten: Arbeiten bedeutet nicht nur Geldverdienen, sondern sich selbst bestätigen. Arbeiten ist auch ein Weg um der Versuchung nach unverdientem Geld (Reichtum) zu entgehen. Arbeiten meint Anwendung der geistigen Fähigkeiten in Verbindung mit körperlicher Kraft.
4. Das Jugendwaldheim Ahlhorn befindet sich in einer Gegend, die dem angeführten Zweck äußerst dienlich ist. Die Verbindung Mensch-Wald (Natur) ist vorhanden und braucht überhaupt nicht gesucht zu werden. Allein aus diesem Grunde ergibt sich die zwingende Notwendigkeit, diese Einrichtung zu erhalten, mit allen verfügbaren Mitteln zu unterstützen, damit sie in der Zukunft möglichst vielen jungen Menschen zugänglich gemacht wird. Was die Unterkunftsräume und den Aufenthaltsraum anbetrifft, so kann man mit ihnen zufrieden sein. Nur die Toiletten sind nach meiner und der Schüler Meinung zu weit von den eben genannten Baulichkeiten entfernt.
5. Die Leitung des Waldeinsatzes: Dem uns betreuenden Revierförster z. A., Herrn Smit, möchte ich wegen seiner hilfsbereiten Art und seines guten Umgangs mit meinen Schülern großes Lob zukommen lassen. Bei all seinem Tun muß anerkennend hervorgehoben werden, daß es sich bei ihm um einen Forstfachmann und nicht um einen pädagogisch ausgebildeten Jugendleiter handelt. Die soziale Führung der einzelnen Gruppen muß jedoch der einzelne Klassenlehrer verantworten.
6. Verpflegung: Die Verpflegung im Heim entsprach im ganzen durchaus den Bedürfnissen der Jugendlichen, und zwar was Qualität und Quantität anbetrifft.
7. Arbeitseinsatz: Die den Schülerinnen und Schülern angetragenen Arbeiten waren angemessen und bei einiger Bereitwilligkeit und Aufgeschlossenheit durchaus zu schaffen. Von körperlicher Überforderung kann durchaus nicht die Rede sein. Das Angebot der Arbeiten und die Art der Durchführung kann als vielseitig bezeichnet werden.
Mißmut und eine gewisse Passivität kommen oft bei Jugendlichen auf, wenn sie jeden Morgen an eine andere Arbeitsstelle gewiesen werden, ohne daß sie in den einzelnen Fällen die Einsicht über die Notwendigkeit ihres Tuns gewinnen. Davon kann bei unserem Einsatz nicht die Rede sein; denn die Schülerinnen und Schüler wurden vor Beginn der Arbeit über Sinn und Zweck ihres Tuns informiert.
Der Zweck eines jeden Jugendwaldeinsatzes - Naturschutz und Landschaftspflege - ist nur zu erreichen, wenn sich alle daran beteiligten aus freiem Antrieb und innerer Überzeugung zu diesem Gedanken bekennen.
Zum Schluß möchte ich allen verantwortlichen, insbesondere Herrn Revierförster z. A. Smit, für ihren Beitrag zur Durchführung dieses Jugendwaldeinsatzes danken. Ich wünsche und hoffe, daß alle späteren Waldeinsätze von Erfolg begleitet sein werden.
Hermann Hüsing, Gr. Lafferde
Ev. Kinderfreizeit, Langenhagen / P. Appel
(27 Teiln., 27.7.- 8.8.)
Und morgen werden sie fliegen...
Im Haupthaus des Jugendheims in Ahlhorn ist ein Schwalbennest - direkt über einem Pferdegeschirr an der Wand. Der Leiter des Hauses hat harte Kämpfe geführt gegen allerlei Saubermanns, denn ordentlich und gepflegt sieht es nicht aus. Doch die Schwalbenkinder werden geliebt von ihren Schwalbeneltern ... unermüdlich werden den Kindern die Mäuler gestopft. Keines wird vergessen - keines bevorzugt. Unruhe herrscht im Nest: Morgen werden sie fliegen!
Vor dem Haus steht eine Gruppe unserer Kinder. Von einer älteren Dame werden sie gefragt: "Seid Ihr Geschwister?" - Aber nein, wir sind doch die Ahlhorn-Kinder!" ... Kein Kind wird vergessen ... keines bevorzugt. Schöne Tage in Ahlhorn!
Rudern - Baden - Wandern.., und leise wurden abends die Lieder beim flackernden Kaminfeuer gesungen. Unsere Kinder - die "Ahlhorn-Kinder" -unermüdlich werden sie umsorgt. Und morgen werden sie fliegen? Gott schenke uns die Gnade, daß die Ferien in Ahlhorn nicht vergeblich waren, daß der Start unserer Kinder ins Leben dadurch leichter sei.
Eberhard Appel
Schülererholung, Bezirk Stade / Herr Hoops
(44 Teiln., 7.8.-19.8.)
Wem's hier vergönnt ein Aufenthalt,
der schätzt sich glücklich, hier und immerdar!
Die Hütten und der Ahlhornwald
sind einfach herrlich, ruft die Jungenschar!
Vom 7. bis 19. August 1972 waren wir hier zu Gast!
Wir waren glücklich und zufrieden!
Die Tage sie vergingen, ohne Ruh und Rast!
Welch große Freude war alle uns beschieden.
Beim Abschied sagen wir nun "Danke schön!"
und tragen Freude in unserm Herzen mit hinaus!
Wir rufen allen zu: "Auf Wiedersehen
Er war herrlich! Der Aufenthalt in diesem Haus!
Die Jungen und die Betreuer der Schülererholung des NFV Bezirk Stade
Soldaten, Ahlhorn / P. Gerken
(22 Teiln., 25. 9.-28. 9.)
"Werden wir manipuliert?" (Rüstzeitthema)
Vom 25. bis zum 28. September nahm ich an der Rüstzeit evangelischer Soldaten im Blockhaus Ahlhorn teil. Die Frage: "Werden wir durch Massenmedien manipuliert?" beinhaltet sehr viel Aktualität und Sprengstoff. Um dem Thema einigermaßen gerecht zu werden, gliederten wir es nach den Massenmedien. Zunächst befaßten wir uns mit dem Komplex "Zeitungen", darauf erfolgte die Betrachtung der Medien Rundfunk und Fernsehen. Hierzu gab es jeweils einen praktischen analysierenden und einen rein informativen Teil Zu diesem Zweck besuchten wir zu vorgeschrittener Abendstunde das Verlagshaus der Nordwest-Zeitung in Oldenburg. Hier erklärte und zeigte man uns die Entstehung einer Tageszeitung von der soeben per Fernschreiber empfangenen Nachricht bis zu dem noch nach frischer Farbe riechenden, gedruckten Wort. Im Blockhaus versuchten wir dann, zu Gruppen aufgeteilt, einige bedeutende deutsche Tages- und Wochenzeitungen auf ihre Qualität hin zu untersuchen, sie politisch einzuordnen, und zeigten an konträren Beispielen die negative Beeinflussung des Lesers durch Wort und Bild auf.
Den zweiten Komplex leitete ebenfalls eine Besichtigung ein. Zu diesem Zweck fuhren wir in das NDR-Außenstudio nach Oldenburg. An die Besichtigung schloß sich eine Diskussion mit dem Redakteur des Ressorts Politik an. Dieses Gespräch, das wohl ertragreichste der ganzen Rüstzeit, verschaffte uns einen Einblick in die Möglichkeiten und Probleme eines Rundfunksenders. Dieses neuerworbene Verständnis konnte jedoch nicht vor heftiger Kritik an den Rundfunkanstalten schützen.
Den zweiten, scheinbar nebensächlichen Faktor, der meiner Ansicht doch von großer Bedeutung ist, kann man mit dem Wort "Organisation" treffend umschreiben. Es beinhaltet den Zeitplan, die Unterkunft, das Essen, die auch notwendige Ablenkung und Entspannung. Dienstagabend hielt uns ein Lehrer einen interessanten Vortrag über die Entwicklung des nordwestdeutschen Raumes. Der Mittwochabend war mit einem Film des französischen Komikers Jacques Tati ausgefüllt.
Die Verpflegung und die Unterbringung ließen nichts zu wünschen übrig. Das "Blockhaus" selbst mit seiner ruhigen Lage, die ebenfalls zur Entspannung beiträgt, war ein auf das Beste geeigneter Tagungsort.
Steht eine Tagung auf zwei derart starken Pfeilern, so kann sie so erfolgreich und harmonisch ablaufen, wie diejenige, an der ich teilnehmen durfte.
Hartmut Herrmann,
Soldat auf dem Fliegerhorst Ahlhorn
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