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25-Jahrfeier im Blockhaus AhlhornGerhart OrthÜber 250 Gäste fanden sich am 18. Juli im Blockhaus Ahlhorn ein, um das "silberne Jubiläum" dieses evangelischen Jugend- und Freizeitheimes mitzufeiern. Der Festtag begann mit einem Gottesdienst im Freien und wurde durch eine Intrade des Bläser-Auswahlchores unter der Leitung von Landesposaunenwart Johannes Horn eingeleitet. Oberkirchenrat Dr. Hans Schmidt predigte über das Wort Jesu Christi: "Ich bin gekommen, daß ich ein Feuer anzünde auf Erden; was wollte ich lieber, als brennte es schon!" Der Text aus dem Lukasevangelium (Kapitel 12, Vers 49 bis 56) war von den Jugendlichen ausgewählt worden, die mit Pastor Klaus von Mehring den liturgischen Teil des Gottesdienstes gestalteten. Die Lautsprecherübertragung, die in den Händen von Henning Plote lag, klappte so vorzüglich, daß die Worte der Predigt oft in einem deutlichen Echo vom Waldrand jenseits des Fischteiches zurückkamen. Nach dem Mittagessen gab der Oldenburger Jugendchor unter der Leitung von Studiendirektor Heinz Kanngießer ein gelungenes Wunschkonzert. Aus dem Angebot der 44 Lied- und Chorsätze konnten (für eine Gesamtspende von 140,- DM) 18 Wünsche erfüllt werden. Der Jugendchor hatte schon vor 25 Jahren - bei der Einweihung des Blockhauses am 28. Juli 1946 durch Bischof D. Stählin - mitgewirkt. Aus der "Gründungszeit" waren verschiedene Teilnehmer im Blockhaus erschienen, allem voran Götz Maltusch, ehemaliger Landesjugendpfarrer und seit 1966 Landesbischof der Ev-luth. Kirche von Schaumburg-Lippe. Er berichtete schon am Vorabend den Jugendgruppen im großen Kaminsaal von den Anfängen im Blockhaus Ahlhorn. Prof. Wilhelm Grotelüschen und Pastor Gerhart Orth setzten diese Rückschau am Sonntag bei der Kaffeetafel und beim Treffen des Freundeskreises fort. Besonders aufschlußreich war, was der Heimleiter Rolf von der Dovenmühle über die Kultivierung des Wald- und Teichgeländes, den Aufbau des Blockhauses unter der Initiative des ehemaligen Gauleiters Carl Röver und über dessen letzte Tage zu erzählen wußte, der im Frühjahr 1942 in der Berliner Charité-Klinik starb. Das Wetter, das während des Gottesdienstes einen Regenschauer brachte, klärte sich im Laufe des Tages immer mehr auf, so daß Landesjugendpfarrer Werner Dettloff die Schlußrunde im Freien bei strahlendem Sonnenschein halten konnte. Er stellte seine Ansprache unter das Wort von der Freundlichkeit Gottes (Psalm 103, Vers 8), der wir allein unser Leben und Wirken - auch in einem Tagungs- und Freizeitheim - verdanken. Sein Dank galt den rührigen Mitarbeitern im Blockhaus, aber auch Kreisjugendpfarrer Hans Baartz (Kirchhatten) und seinen Helfern, die für die Vorbereitung des Festtages verantwortlich und entscheidend am unbeschwerten, harmonischen Gelingen beteiligt waren. G. O. |
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