Zur Startseite (sollten Sie diese Seite ohne Menürahmen sehen, bitte hier klicken!)1965: Blockhausbrief Nr. 10

Inhalt:

Titelseite
Zum Geleit
Wie hat die Kirche die Wahrheit Gottes zu bezeugen?
Liebe Blockhausgemeinde!
Der Dienst der Kirche an den Soldaten
Eine bunte Gesellschaft
Allerlei vom Karpfen
Die Blockhaussymphonie
Freiheit in der Gemeinschaft
Die Arbeit mit berufstätigen Jugendlichen
Gibt es eine besondere christliche Ethik?
Tagebuch einer Konfirmandenfreizeit
Gedanken aus der Predigt vom 15. August 1965 im Blockhaus Ahlhorn
Wir waren in Ahlhorn!
Kurzberichte der Gäste zwischen dem 1. November 1964 und dem 31. Oktober 1965
 

Zum Geleit

Ahlhorn, im Dezember 1965

Wir freuen uns, Ihnen zu Weihnachten einen neuen Blockhausbrief vorlegen zu können und wünschen recht gesegnete Weihnachtstage.

Im letzten Jahr konnte die Küche um den "Kartoffelpiekraum" erweitert werden. Mit der neuen Kochgruppe ist den Mitarbeitern in der Küche die Arbeit erleichtert worden. Auf dem Zeltlagerplatz bauten wir zwei Sommerhäuschen, als Eratz für Schlafzelte. Auch steht den Gästen in Zukunft ein Fernsehgerät zur Verfügung. Großzügige Einzelspenden haben diese Erweiterungen und Anschaffungen mit ermöglicht. Ganz besonders sei aber den Einzelspendern gedankt, die dem Blockhaus seit vielen Jahren die Treue gehalten haben. Ein Klavier, neue Bücher, Bilder und Sportgeräte konnten dafür angeschafft werden.

Laterne am Haupthaus

Bei der allmählichen Ausgestaltung des Blockhauses haben wir zunächst häufig improvisieren müssen. Es ging darum, die ausgeplünderten Räume einzurichten. Wir fingen an, Dinge zusammenzutragen, die uns gefielen; dabei zogen wir einfache, geradlinige Gegenstände aus Holz vor und versuchten, jedem einzelnen Haus und Raum ein Gesicht zu geben. Ein alter Tischlermeister kam zu uns, der sich freute, nach guter, alter Art arbeiten zu können. - Im letzten Monat feierte "Opa" seinen 80. Geburtstag. - Er will uns weiter in seiner Werkstatt solche einfachen Dinge aus Holz herstellen, die unserem Haus die Atmosphäre geben. Unsere Besucher sollen sich in den Räumen nicht eingeengt fühlen. Sie selbst sollen das Wesentliche bleiben. Bücher, Bilder, Drucke, Zeitschriften und Musik sollen ihnen Anregung für Gespräche geben. Auch der Blick in die Landschaft trägt bei zu einer rechten Einstimmung. "Der Boden dieser Landschaft war einstmals Allmende auf dem das Blockhaus steht" sagte Prof. Dr. W. Grotelüschen anläßlich der 10-Jahresfeier, "möge etwas von diesem aus frühesten Jahrhunderten unserer Geschichte überkommenen Geiste in unsere Zeit übergehen, möge das Blockhaus für uns heute ein Stück gemeinsamen geistigen Besitzes sein."

Die Heimeltern und ihre Mitarbeiter


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