Zur Startseite (sollten Sie diese Seite ohne Menürahmen sehen, bitte hier klicken!)1965: Blockhausbrief Nr. 10

Inhalt:

Titelseite
Zum Geleit
Wie hat die Kirche die Wahrheit Gottes zu bezeugen?
Liebe Blockhausgemeinde!
Der Dienst der Kirche an den Soldaten
Eine bunte Gesellschaft
Allerlei vom Karpfen
Die Blockhaussymphonie
Freiheit in der Gemeinschaft
Die Arbeit mit berufstätigen Jugendlichen
Gibt es eine besondere christliche Ethik?
Tagebuch einer Konfirmandenfreizeit
Gedanken aus der Predigt vom 15. August 1965 im Blockhaus Ahlhorn
Wir waren in Ahlhorn!
Kurzberichte der Gäste zwischen dem 1. November 1964 und dem 31. Oktober 1965
 

Gedanken aus der Predigt vom 15.August 1965 im Blockhaus Ahlhorn

Ingrid Dettloff

1. Tim. 1,15:
Das ist gewißlich wahr und ein teuer wertes Wort, daß Christus Jesus gekommen ist in die Welt, die Sünder selig zu machen . . .

Wer ist ein Sünder?
Man spricht vom Verkehrssünder, wenn einer falsch parkt...
Man sagt, man versündige sich an seiner Figur, wenn man genießt...
Man sagt, etwas sei sündhaft teuer, wenn einem der Preis nicht gefällt...
Man spricht vom armen Sünder, wenn einer sich erwischen läßt...
aber
Jesus Christus meint den Menschen, der sein eigener Herr sein will...
Jesus Christus meint den Menschen, der sein Leben in die eigene Hand nehmen will...
Jesus Christus meint den Menschen, der nur von sich selbst alles erwartet...
Jesus Christus meint den Menschen, der nicht nach Gottes Willen fragt...
Jesus Christus meint den Menschen, der ohne oder gegen Gott lebt...

Was ist selig machen?
Man denkt an Füllung des Geldbeutels...
Man denkt an Bewahrung vor Krankheit...
Man denkt an ein gutes und bequemes Leben
Man denkt an die Erfüllung aller Wünsche...
Man denkt an Genuß und Lust...
aber
Jesus Christus führt den Menschen aus allen Kreisen um sich selbst heraus...
Jesus Christus befreit die Menschen von dem Zwang, ihr Leben selbst meistern zu müssen...
Jesus Christus gibt dem Menschen Sinn und Mitte seines Lebens...
Jesus Christus zeigt den Menschen Gottes Willen...
Jesus Christus stellt das richtige Verhältnis zu Gott her...


Der Mensch, den Christus in seine Gemeinschaft holt, hat sein Leben nicht selbst in der Hand, sondern er wird geführt, in guten und in schlechten Tagen.

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