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Liebe Blockhausgemeinde!Es sind ja nur wenige, die beständig dazugehören: Die Heimeltern und ihre Mitarbeiter. Sonst hat die Blockhausgemeinde fast jeden Sonntag ein anderes Gesicht, sie setzt sich aus denen zusammen, die gerade da sind und die der Einladung zum Gottesdienst nachkommen. So ist es manchmal ein kleines Häuflein der Aufrechten, manchmal aber auch eine Stühle herbeischleppende Riesengemeinde, die sich einfindet. Einmal sitzen nur Kinder da, dann wieder Erwachsene oder Jugendliche, manchmal auch ein Kreis, in dem sich mehrere Generationen ein Stelldichein geben. Wenn ich sonntags nach Ahlhorn fahre, um den Gottesdienst zu halten, bin ich immer sehr gespannt, welches Gesicht die Blockhausgemeinde diesmal hat. In diesem Sommer wurde ich oft an das Psalmwort erinnert: "Der Vogel hat ein Haus gefunden und die Schwalbe ihr Nest: da sie Junge hecken: deine Altäre, Herr Zebaoth, mein König und mein Gott." (Ps. 84,4) Da gab es Grund genug zum Schmunzein, wenn die jungen Schwalben während des Gottesdienstes ihre Flugstunden absolvierten, und Altar und Kanzel als Lendeplatz dienen mußten. Oft konzentrierte sich mehr Aufmerksamkeit auf diese Flieger als auf das Wort der Predigt. ... Vielleicht ist es die Atmosphäre, diese Nähe zur Kreatur, die besondere Umgebung des Blockhauses, der (im positivem Sinn!) unsakrale Raum: Trotz der Mannigfaltigkeit der jeweilig versammelten Gemeinden, trotz der Verschiedenheit der jeweiligen Gottesdienstformen (Gemeinde-, Jugend-, Kinder-, Abendmahlsgottesdienst usw.), habe ich immer gleich das Gefühl: Hier bist du bei "der" Blockhausgemeinde. Ihr besonders gilt mein Gruß zum kommenden Jahr, verbunden mit dem Wunsch, daß sie weiter wächst, verbunden aber auch mit der Bitte um Gottes Segen zu jedem Gottesdienst, der im Blockhaus gefeiert wird. Ihr Werner DettloffLandesjugendpastor |
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