|
||
|
|
Freiheit in der GemeinschaftSoldaten aller drei Waffengattungen (Marine, Heer und Luftwaffe) aus den verschiedenen Standorten um Oldenburg trafen sich vom 25.10. - 28.10.1965 im Blockhaus Ahlhorn zu einer Soldatenrüstzeit. Diese stand unter dem Thema: "Freiheit in der Gemeinschaft". Das Thema wurde dargelegt in folgenden Referaten: 1. "Der Einzelne und die Anderen - Verbindung und Verbindlichkeit" 2. "Was sagen Bibel und Kirche zur Freiheit, die ich meine" 3. "Was hat die Freiheit mit den Bindungen in Liebe und Ehe zu tun" Hinzu kam die Auseinandersetzung mit einigen Bibeltexten und dem für den letzten Tag geplanten Tauf- und Abendmahls-Gottesdienst. So waren Vor- und Nachmittage voll ausgefüllt, und an hochinteressantem Stoff für Diskussionsgespräche war kein Mangel. Hervorgehoben sei die wunderbare herbstliche Landschaft und die Möglichkeit zum Kahnfahren, woraus nicht selten ein feuchter Spaß wurde. Die Gastfreundschaft im Blockhaus und die besondere offene Art des Umgangs miteinander wirkte befreiend. Vor allem die geselligen Stunden am Kamin brachten die verschiedenartigsten Teilnehmer einander schnell näher. Den Abschluß bildete ein Rüstzeit-Festtag, der mit einem Tanztest am Vorabend zu Ehren der Heimbewohner begonnen wurde. Als äußeres Zeichen wurden bis zur Abfahrt am nächsten Abend statt der zivilen Pullover nun allgemein die Uniformen getragen. Der Abend war wohlüberlegt und phantasievoll vorbereitet worden (auch Nichttänzer kamen auf ihre Kosten), und gegen Ende überreichte man der Hauswirtschaftsleiterin, Fräulein Wesseler, als Dankes- und Erinnerungszeichen ein Lämpchen für den Fernsehraum des Personals. Der folgende Tag stand nach dem abschließenden Rundgespräch und einer "stillen Zeit" im Zeichen des Gottesdienstes in der Kirche zu Huntlosen, dessen Mittelpunkt die Taufe eines Kameraden und die Feier des Heiligen Abendmahls bildeten. Zur Kaffeezeit ging es anschließend wieder durch den bunten Wald zu einem hübsch gelegenen Großsteingrab, der "Glaner Braut". Der Leiter der Rüstzeit, Herr Pastor Töliner, kam hier zu guter Letzt noch zu einem Unfall, wobei er sich den Fuß verletzte und sich zum Auto tragen lassen mußte. Schnell war der Abschied da. Gestärkt und gut gelaunt fuhren die Soldaten wieder in ihre Standorte und werden gewiß die Rüstzeiten bestens weiterempfehlen. Für die Teilnehmer: |
|
| zurück zum Seitenanfang | ||