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Ahlhorn, im Dezember 1964 Zum GeleitWir grüßen unsere Freunde mit dem neuen Brief und freuen uns, daß der Gruß Sie noch zum Weihnachtsfest erreicht. Es gibt den Freundeskreis, der sich seit 1956 um das Blockhaus kümmert. Durch ihn ist uns so manche ideelle und finanzielle Hilfe zuteil geworden. Monatsbeiträge und oft großzügige Einzelspenden bringen uns in die Lage, Anschaffungen und Verbesserungen zu verwirklichen, die im Jahresetat nicht vorgesehen sind. Auch die Kirchengemeinden in der näheren und weiteren Umgebung sammeln seit 1946 für uns das Erntedankopfer ein. Sie tragen so dazu bei, daß bei einem niedrigen Verpflegungssatz allen Jungen und Mädchen, die hier zu einer Freizeit zusammenkommen, ein gutes und reichliches Essen gegeben werden kann. Wir danken allen, die gegeben und gesammelt haben. 7351 Gäste haben wir versorgt. Manche nur einen Tag, manche wochenlang, mit insgesamt 33098 Verpflegungstagen. Überwiegend waren es Jugendliche, Jungen und Mädchen. Dankbar dürfen wir auf die Berichtszeit zurückblicken, dankbar sein für manches freundliche Aufwiedersehen. Aus den Freundeskreismitteln wurden im Berichtsjahr folgende Anschaffungen gemacht: 50 gute Jugendbücher, ein Tonbandgerät, ein Boot, verschiedene Bilder, Bücherborten, ein Leitz-Pradovit Dias-Projektor, verschiedene Gesellschaftsspiele und Bälle. - Außerdem sind einige Zelte erneuert und verbessert worden. Was soll weiterhin das Ziel unserer Arbeit sein? Wir wollen ein Haus der offenen Tür bleiben, offen für die Jugend unserer Kirche, offen für diejenigen, die die Begegnung mit der Kirche suchen, im Sinne Dietrich Bonhoeffer's: Die Kirche ist nur Kirche, wenn sie für andere da ist. Die Heimeltern |
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