Zur Startseite (sollten Sie diese Seite ohne Menürahmen sehen, bitte hier klicken!)1963: Blockhausbrief Nr. 8

Inhalt:

Titelseite
Zum Geleit
Vom Sinn des Lesens
Der Abendmahlskelch
Eine Wanderung zu unseren Großsteingräbern
Die "Damzicken" im Baumweg
Festtage an den Fischteichen haben begonnen
Spotlights on the Blockhaus
Kurzbeiträge der Gäste zwischen dem 2. Oktober 1962 und 30. Oktober 1963
 

Zum Geleit

Es ist Dezember geworden!

Am Abend sitzt man jetzt häufiger am Kamin und horcht auf das Krachen und Knistern der Holzscheite und schaut auf das immer neue Spiel der Flammen.

Draußen ist es still geworden. Die Teiche sind abgelassen und abgefischt. Nie wird die Abgeschiedenheit so gegenwärtig wie an einem grauen Tag, wenn der Novembersturm um das Haus heult. -

Winterstimmung

Das Blockhaus ist für viele Kreise ein Ort der Besinnung und Aussprache geworden; viele kommen schon seit mehr als fünfzehn Jahren in unser Haus. In diesem Jahr mußte man oft zusammenrücken, so viele gute Bekannte kamen zu uns. Wir konnten einfach nicht absagen. Das war mit viel Arbeit verbunden, wenn oft in wenigen Stunden die Zimmer und Tagesräume hergerichtet werden mußten. Allen Mitarbeitern in unserem Hause sind wir für den treuen und selbstlosen Einsatz dankbar. Wir danken auch unseren neuen und alten Freunden für ihre Mithilfe bei der weiteren Ausgestaltung des Hauses. Die offenen Büchereien im Blockhaussaal und im Kaminsaal des Seehauses konnten weiter ergänzt werden. Militärpfarrer Pahlow hat beim Evangelischen Kirchenamt in Bad Godesberg einen namhaften Betrag für den Kauf von neuen Büchern erwirkt. Manche notwendige Arbeit hätte nicht in Angriff genommen werden können, wenn uns Herr Oberstleutnant Kaupisch nicht Soldaten geschickt hätte. Die Bauerndiele auf dem Zeltplatz konnte mit Spendenmitteln weiter ausgebaut werden. Wir suchen für diesen Tagesraum noch Bilder aus der Oldenburgischen Vergangenheit und alte Handwerksgeräte, die vergessen sind. Die Jugend sollte an das alte Oldenburg erinnert werden. Mit den Spenden haben wir die Tages- und Schlafräume wohnlicher einrichten können. Ein Tonbandgerät und ein weiterer Diaprojektor stehen unseren Gästen zur Verfügung. Wir danken allen, die Beiträge für dieses Heft schrieben.

Bischof D. Dr. Stählin sagte bei der Einweihung des Blockhauses als Evangelisches Jugendheim am 28. Juli 1946: "Großzügige Weite und innere Festigkeit und Sauberkeit sollen sich hier zur Schaffung neuer Lebensformen verbinden." Dieses Wort sollte auch weiterhin verbindlich bleiben.

Die Heimeltern
und ihre Mitarbeiter

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