Zur Startseite (sollten Sie diese Seite ohne Menürahmen sehen, bitte hier klicken!)1962: Blockhausbrief Nr. 7

Inhalt:

Titelseite
Zum Geleit
Gerettete Welt
Das Tal der Lethe
Blockhaus Ahlhorn - einmal anders
Mit Konfirmanden in Ahlhorn
Musische Woche in Ahlhorn
Jugenderholung im Blockhaus
Erlebnisreiche Ferientage im Blockhaus
Kurzbeiträge der Gäste zwischen dem 1. Juli 1961 und 1. Oktober 1962
Etwas Heimweh nach Ahlhorn
Aus einem Brief
 

Zum Geleit

Wenn Sie dieser Blockhausbrief erreicht, hat die schöne Herbstzeit auch auf der Blockhausinsel ihren Einzug gehalten. Das Laub der Bäume und Sträucher färbt sich bunt, und eine feiertägliche Stille liegt über See, Wald und Heide. Der Fischmeister öffnet die Mönche, und die vielen Teiche laufen langsam leer; wir ziehen die Boote an Land. Das Abfischen beginnt.

Das Gästehaus von der Küche aus gesehen

Wir haben allen Grund, unseren alten und neuen Freunden recht herzlich dafür zu danken, daß sie in der Berichtszeit uns mit Rat und Tat zur Seite standen. Die Beiträge und Spenden ermöglichten es uns, den Steinway-Flügel aufarbeiten zu lassen. Die Bücherei konnte weiterhin ergänzt werden. Dem Evangelischen Kirchenamt in Bonn und dem Verband Evangelischer Büchereien danken wir für die Mithilfe. Bei der Einrichtung der Bücherei sind wir davon ausgegangen, keine Fachbücherei aufzubauen, sondern einen Querschnitt durch alle Zweige der Literatur zu bieten. Gern legen wir weitere Monats- und Kunsthefte aus - auch ältere Jahrgänge. Wer könnte uns dabei noch helfen? Einige Bilder der Malerin Rosner-Kasowski konnten erworben werden .

Auf dem Zeltlagerplatz fehlte immer noch ein fester Tagesraum. Einen Lagerschuppen bauten wir im Stil einer Bauerndiele um. Für diesen Raum suchen wir noch Bilder aus der oldenburgischen Vergangenheit, alte Handwerksgeräte, die heute vergessen sind. In dieser Diele fehlt auch nicht das "offene Feuer". Ist doch ein Abend am offenen Feuer für jeden Gast ein eindrucksvolles Erlebnis! - Bei diesem Ausbau und anderen Arbeiten halfen uns tatkräftig Soldaten des Jagdgeschwaders "Richthofen". Der Innenhof zwischen den Blockhäusern und der Weg zum Seehaus würden mit Klinkern ausgelegt. Im ältesten Teil des Blockhauses - Haupthaus - fandeh wir bei Umbauarbeiten die Urkunde der Grundsteinlegung vom 8. Juni 1936, als wir im sogenannten "Linoleumsaal" einen neuen Fußboden aus Hartholz legten. Freundeskreismittel ermöglichten auch hier eine großzügige Planung.

In Wort und Bild berichten wir über die Arbeit im Hause. Das Haus wächst mit seinen Aufgaben. Helfen Sie uns bitte weiterhin, allen Menschen, die ein- und ausgehen, ein Gefühl der Geborgenheit zu geben. Dieses Zuhausesein im Blockhaus schwingt auch wohl in manchem Bericht mit.

Die Heimeltern
und ihre Mitarbeiter

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