Zur Startseite (sollten Sie diese Seite ohne Menürahmen sehen, bitte hier klicken!)1962: Blockhausbrief Nr. 7

Inhalt:

Titelseite
Zum Geleit
Gerettete Welt
Das Tal der Lethe
Blockhaus Ahlhorn - einmal anders
Mit Konfirmanden in Ahlhorn
Musische Woche in Ahlhorn
Jugenderholung im Blockhaus
Erlebnisreiche Ferientage im Blockhaus
Kurzbeiträge der Gäste zwischen dem 1. Juli 1961 und 1. Oktober 1962
Etwas Heimweh nach Ahlhorn
Aus einem Brief
 

Erlebnisreiche Ferientage im Blockhaus

I. Kirchberg

Seit fünf Jahren verbringen Berglehrlinge der Zechen Rheinelbe Bergbau AG, Gelsenkirchen, während der Sommermonate ihren Urlaub im Blockhaus Ahlhorn. Diese Ferienfahrten nach Ahlhorn üben auf unsere Berglehrlinge, besonders auf die jüngeren Jahrgänge, immer wieder große Anziehungskraft aus. Erholt und zufrieden kehren die Teilnehmer nach Hause zurück und berichten ihren Kameraden von ihrem frohen Erlebnis.

Wenn wir die Jungen und ihre Betreuer fragen, warum ihnen der Aufenthalt in Ahlhorn so sehr gefällt, hört man übereinstimmend die gleichen Antworten: Die Atmosphäre des Blockhauses läßt unsere Jungen in kurzer Zeit heimisch werden. Sie fühlen sich in den gut ausgestatteten Wohnzelten recht wohl und werden vor allem durch die Heimleitung, ihre Helfer und Helferinnen fürsorglich betreut. Im Gegensatz zu der Unrast des Großstadtlebens im dicht besiedelten Ruhrgebiet finden die Jugendlichen in der Begegnung mit der Natur wirkliche Ruhe und Erholung. Spiel und Sport, Wanderungen und Bootsfahrten bringen Körper und Geist Gesundheit und Entspannung. Für viele unserer Jungen ist das Schauen und Besinnen in der Natur ein Erlebnis besonderer Art. Unter sachkundiger Führung lernen sie die Welt der Tiere und Pflanzen kennen und erweitern damit ihr Allgemeinwissen. Das Blockhaus mit seinen behaglichen Räumen, Kaminfeuern und seinen Einrichtungen für den Aufenthalt bei unfreundlichem Wetter und an den Abenden gibt den Jungen immer wieder das Gefühl der Geborgenheit, wie es eben nur ein Blockhaus tun kann.

Die Urlaubstage in Ahlhorn lassen bei den meisten die Wünsche nach billiger Unterhaltung gar nicht erst aufkommen. Vom Morgen bis zum Abend ist der Jugendliche draußen in der Natur, und unbewußt geht ihm das Gefühl für die Schönheit der niederdeutschen Landschaft auf. Gelöst und ausgeglichen, nicht abgehetzt durch Kilometerrummel und Schaubetrieb kehren alle erholt und gekräftigt nach Hause und in den Betrieb zurück; womit das Ziel unserer Jugendferienreisen voll erreicht wird.

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