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Aus einem Brief:Elsa Hoffmann Wie im Traum erscheint mir in der Erinnerung unser Aufenthalt dort im Blockhaus. Ende Mai, als der Frühling seine schönsten Sonnentage auf die Erde sandte. Immer wieder erscheinen die schönen Bilder dem Auge, das stille, schöne Anwesen am Ufer der spiegelblanken Wasserfläche, diese Seen, die wie ein geheimnisvolles Wunder daliegen und sich aneinander reihen, oft nur durch schmale Dämme getrennt. Und diese Dämme sind erst recht ein geheimnisvolles Wunder, besonders am Abend mit all dem vielfältigen Leben und Treiben, den Geräuschen und Lauten der leisen Wellen, der Vögel und Tiere. Nur auf Zehenspitzen ging man ungewollt - und als wir eines Abends einen Sonnenuntergang dort erlebten, der die ganze, schöne Welt in Gold tauchte, konnte man diese erhabene, ja überirdische Schönheit kaum fassen mit Herz und Sinnen; es war eine "Feier der Natur - den Schöpfer zu preisen". Oft glaubt man in Wirklichkeit noch mal auf dem grünen Baumweg zu gehen, wo die Füße so weichen Boden unter sich fühlen, die Augen so wohltätig das Grün des Waldes aufnehmen, belebt durch ein wunderbares Spiel des Sonnenlichtes, das dieses unvergleichlich lichte, grün-goldene in den Raum zaubert, dem sogar das Reh erlag, dem ich mich leise nähern konnte, als ob es sich nicht fürchtete. |
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