Zur Startseite (sollten Sie diese Seite ohne Menürahmen sehen, bitte hier klicken!)1961: Blockhausbrief Nummer 6

Inhalt:

Titel
Zum Geleit
Versuchsfeld der Gemeinde
Über Pflanzen und Blumen rund um das Blockhaus
Landschaft im Wandel der Zeit
Wiedersehen mit dem Blockhaus
"Der Mensch lebt nicht vom Brot allein"
Blockhaus Ahlhorn - Haus der Begegnung
Nicht durch Heer und Kraft
Kurzbeiträge der Gäste aus der Zeit vom 1.6.1960 bis 1.7.1961
 

Zum Geleit

Wir grüßen unsere alten und neuen Freunde und danken für alle ideelle und materielle Hilfe, die uns zuteil wurde. Wir freuen uns über jeden Besuch und können für die Freunde und Förderer auch Urlaubsplätze anbieten. Aus den laufenden Beiträgen und Spenden konnte die Bücherei ergänzt werden. Im vergrößerten Tagesraum neben dem Kaminzimmer im Haupthaus haben wir eine weitere Leseecke einrichten können. Auch neue Tische und Binsenstühle sind für diesen Raum aus Spendenmitteln angeschafft worden.

Im letzten Blockhausbrief war die Rede von einem Ergänzungsbau. - Im Herbst letzten Jahres ist dieser Ergänzungsbau, das ,,Seehaus", fertig geworden. Es ist das Schmuckstück auf der Blockhausinsel. Wir danken den Herren Schelling und Massow für den gelungenen Bau. Für die Ausgestaltung des Kaminsaales im Seehaus konnten wir auch auf Spendenmittel zurückgreifen. Unser Tischlermeister baute Wandschränke und Bücherborte. Bilder von Frau Rosner-Kasowski und Piper sind als Wandschmuck angeschafft worden.

Seehaus (1961)
Das Seehaus (1961)

Im Obergeschoß sind noch zwei kleinere Räume entstanden, die als Tages- und Schlafräume eingerichtet wurden. Der vordere Teil des Kellers ist zu einer kleinen Milchbar ausgebaut worden. Die Milchwirtschaftliche Arbeitsgemeinschaft Weser-Ems hat uns bei dem Ausbau unterstützt. Wir danken dafür!

Seehaussaal (1961)
Der Seehaussaal (1961)

Das Kinderheim des Ev. Hilfswerkes in Oldenburg siedelte nach Hude in einen Neubau über. Dieser Anbau, den wir jetzt Gartenhaus nennen, hat ideale Räume für Jugendgruppen und Schulklassen. Es können jetzt große und kleine Gruppen nebeneinander im Blockhaus wohnen.

Es wäre nun schön, wenn auf dem "Eichsonnenhügel" am Ausgang des Zelt- und Sportplatzes eine Kirche für das Blockhaus gebaut werden könnte.

Wir suchen weiter Hilfen für die Hauswirtschaft. Junge Mädchen, die Interesse für das Gebiet der Hauswirtschaft haben - und welches junge Mädchen braucht nicht eine solche Ausbildung? - können sich unter Anleitung unserer beiden Hauswirtschaftsleiterinnen in allen Sparten vervollkommnen. Oberkirchenrat Dr. H. Schmidt gab vor 5 Jahren die Anregung, einen Kreis der Freunde des Blockhauses zu gründen. Monatsbeiträge und Einzelspenden haben uns in die Lage versetzt, viele Dinge zu tun, für die uns der allgemeine Etat keinen Raum läßt. Die Mittel wurden dafür verwandt, dem Haus eine eigene Note zu geben. Helfen Sie uns, bitte, weitere Plane zu verwirklichen!

Abschließend möchten wir aus einem besonderen Anlaß noch einmal in die Vergangenheit des Blockhauses zurückblicken und daran einen Wunsch für die Zukunft anknüpfen: Vor 15 Jahren, am 28. Juli 1946, war die offizielle Übernahme des Blockhauses als Evangelisches Jugendheim. Ministerpräsident Tantzen sagte damals bei der Übergabe: "Wenn es nach meinen Wünschen gehen würde, wäre ich dafür, daß die evangelische Kirche das Blockhaus als Eigentum bekommt. Aber auch die alliierte Militärregierung muß sich in dieser Hinsicht nach strengen Vorschriften richten. Wir haben aber die Hoffnung, daß es später einmal in das Eigentum der Ev.-luth. Kirche in Oldenburg übergehen wird. - Sollte man nun nicht nach 15 Jahren versuchen, diesen Vorschlag zu verwirklichen? Es wäre wohl das schönste Geburtstagsgeschenk für das Blockhaus und alle seine Freunde und Gäste.

Die Heimeltern und ihre Mitarbeiter

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