Blockhaus Ahlhorn
Im Mai 1959
Verehrte Freunde!
Fast ein Jahr ist vergangen, seitdem wir den letzten Blockhausbrief verschickten.
Zunächst möchten wir allen Freunden und Förderern für ihre finanzielle und sonstige Hilfe herzlich danken, die Anschaffungen ermöglichten, an denen unsere Gäste bald noch mehr Freude und Erholung haben werden. Die Bücherei konnte ergänzt werden. Mit den Spenden soll eine weitere Leseecke eingerichtet und ausgestattet werden. In Kürze werden wir einen Filmprojektor im Hause haben.
Im September letzten Jahres konnte der erste Spatenstich für das Personal- und Gästehaus getan werden. Nun ist das Haus fertig. Wir danken dem Landeskirchenbaurat Dipl. Ing. Schelling und seinem Mitarbeiter Architekt P. Massow für den gelungenen Bau. Wir freuen uns auch, daß fast alle Arbeiten von einheimischen Handwerkern in guter Zusammenarbeit ausgeführt werden konnten. Es möchte dazu beitragen, daß die Verbindung zwischen Gemeinde und Blockhaus enger wird. Wenn am 21./22. Juni der diesjährige Blockhaustag gehalten wird, würden wir gern Freunde des Hauses - so weit der Platz reicht - während dieses Wochenendes aufnehmen.
Auch durch diesen Brief sollen unsere Gäste und Freunde noch weiter mit der näheren Umgebung des Blockhauses und seinen landschaftlichen Schönheiten bekannt gemacht werden.
Wer weiterhin durch den Blockhausbrief mit uns in Kontakt bleiben möchte und noch nicht zum "Kreis der Freunde des Blockhauses Ahlhorn" gehört, wird herzlich gebeten, die Druckunkosten mit tragen zu helfen. Die beigelegte Zahlkarte dient dazu.
Im Namen unserer Gäste möchten wir der Landessynode der Ev. luth. Kirche in Oldenburg und dem Ev.-luth. Oberkirchenrat recht herzlich dafür danken, daß der großzügige, so dringend notwendige Neubau möglich wurde. Die Mitarbeiter der Heimeltern danken ebenso herzlich für die geschmackvoll eingerichteten Wohnräume. Jungen Mädchen, die Interesse für das Gebiet der Hauswirtschaft haben, ist Gelegenheit gegeben, sich unter Anleitung der beiden Hauswirtschaftsleiterinnen in allen Sparten dieses Betriebes Kenntnisse anzueignen.
Nun ist es notwendig geworden, für den alten Holzschuppen am Zeltplatz einen Ersatzbau zu schaffen. Darin müßten ein fester Tagesraum und Wasch- und Toilettenanlagen für die Zeltgäste untergebracht werden. Wer von Ihnen, verehrte Freunde, kann uns bei diesem Vorhaben helfen, sei es durch eine persönliche Spende oder durch aktive Hilfe andere Hilfsquellen zu erschließen?
Herzlichen Dank !
Die Heimeltern und ihre Mitarbeiter
Die Kunstbeilage ist eine Gabe unseres Freundes und Nachbarn Hans Troschel
[H.H.: Letztere war in dem vorliegenden Expl. leider nicht mehr vorhanden]
|