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Holländisch - deutsche Begegnung im Blockhaus Ahlhorn im Juni 1953Karl-Heinrich Gröning Wenn junge Holländerinnen aus dem Überschwemmungsgebiet nach all ihrem furchtbaren Erleben mit deutschen Mädchen zusammenkommen, um miteinander zu sprechen und zu singen, das Gemeinsame festzuhalten und mitzunehmen, so ist das eine gute Sache. -Von den schwer betroffenen Inseln Zuid-Beveland und SchonenDuiveland kamen 14 Mädchen einer evangelischen Jugendgruppe unter Leitung von Pfarrfrau Beneder in das Evangelische Jugendheim Blockhaus Ahlhorn. Fräulein Harbsmeier vom Evangelischen Mädchenwerk Oldenburg und ihre Mädchen vereinigten sich für eine Woche mit ihnen zum gemeinsamen Lesen und Hören des Wortes Gottes, zum Singen und zu fröhlichem Spiel und Tanz. Als Vertreter der Oldenburgischen Landeskirche begrüßte Kirchenrat Rühe die Teilnehmer der Freizeit. Mehrere Frauen aus Oldenburg und Wilhelmshaven, die als Helferinnen des Evangelischen Hilfswerks einige wohlverdiente Tage der Ruhe und Entspannung ebenfalls im Blockhaus erlebten, schlossen sich zwanglos dieser Gruppe an und vervollständigten so das Bild einer Gemeinschaft, die über Ressentiments, Grenzen und Sprachen hinweg um ihren einen Herrn weiß. Ausflüge in das Museumsdorf Cloppenburg, nach Oldenburg und in die landschaftlich so reizvolle und besonders von den meer- und deichgewohnten "meisjes" so bewunderte Umgebung des Blockhauses, bildeten den äußeren Rahmen dieser Begegnung, der eine ähnliche in Holland vorausgegangen war. In bewegten Dankesworten beschlossen Frau Beneder und Fräulein Harbsmeier im großen Kaminsaal des Blockhauses den letzten Tag des Zusammenseins, der noch einmal alle zusammenführte zum Hören guter Musik, zum Singen und zum Gebet. Eine Klasse der Mittelschule Augustfehn, die auch einige Tage das Blockhaus Ahlhorn als Schullandheim "ansteuerte", entbot den liebgewonnenen holländischen Gästen mit einem frischen Lied den Abschiedsgruß. |
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