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Ausbau des Blockhauses AhlhornDr. R. Schmidt Als der Oberkirchenrat im Jahre 1946 das Blockhaus für die evangelische Jugendarbeit übernahm, befand es sich in einem äußerst reparaturbedürftigen Zustand, da es nach dem Zusammenbruch längere Zeit unbewohnt und somit dem allgemeinen Zugriff und der Plünderung ausgesetzt war. Hinzu kam, daß die zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten nicht ohne weiteres den Anforderungen entsprachen. Jedoch konnte zu Anfang an größere Baumaßnahmen in Anbetracht der herrschenden Baustoff- und Materialknappheit nicht gedacht werden. Der Oberkirchenrat beschränkte sich zunächst nur auf die notwendigen Reparaturarbeiten, um das Blockhaus als Freizeitheim überhaupt in Betrieb nehmen zu können. So wurden z. B. vorerst sämtliche Türen, Fußböden, Dächer und Fenster erneuert bzw. instandgesetzt. Die fast völlige Erneuerung der elektrischen Unterwasser- und Heizungsanlage war ebenfalls erforderlich. Das vorhandene Zimmer- und Kücheninventar wurde auf die einfachste Weise betriebsfähig gemacht. Im Jahre 1950 konnten bereits die ersten größeren baulichen Verbesserungen bzw. Erweiterungen durchgeführt werden. Die bislang unzureichenden sanitären Anlagen wurden durch einen Waschraum und mehrere Toiletten vergrößert. Im Zuge der weiteren Ausgestaltung des Blockhauses wurden die vorhandenen Aufenthalts- und Schlafräume ausgebessert bzw. erweitert und mit neuen Einrichtungsgegenständen versehen. Erhebliche Mittel mußten für die Trinkwasserversorgung aufgebracht werden, da es wegen der besonderen Lage des Blockhauses sehr viele Schwierigkeiten bereitete, einwandfreie Wasserquellen zu erschließen. Das im Haupthause befindliche Kaminzimmer wurde ebenfalls restauriert; es bietet durch seine gelungene Ausgestaltung die Möglichkeit, Besprechungen in kleineren Kreisen abzuhalten. ![]() Im letzten Jahr wurde das kleine Blockhaus, die sogenannte Jungenburg, käuflich erworben und soweit umgebaut, daß sie auch im Winter benutzbar ist. Dadurch wurden weitere 24 Unterkünfte im Blockhaus geschaffen. Abschließend ist noch der in diesem Jahr vollzogene Umbau der Heimküche unter gleichzeitiger Inbetriebnahme einer neuzeitlichen Küchenanlage zu erwähnen. Die baulichen Instandsetzungen und Verbesserungen haben neben den laufenden Zuschüssen für den Betrieb umfangreiche Sonderzuschüsse erfordert, Nur so ist es möglich gewesen, der evangelischen Jugend eine Stätte segensreicher Arbeit zu schaffen. |
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